Notiz Nr 33: Golden Darkness von Sarah Rees Brennan

 Klappentext:

Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit perfekter Maskerade. Seit sie aus der verarmten Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des wohlhabenden Ethan. Doch Lucies scheinbar heile Welt gerät aus den Fugen, als ein geheimnisvoller Fremder auftaucht: Carwyn, ein Magier aus der Dunkelstadt mit eine spöttischen Zunge, einem gefährlichen Lächeln - und Ethans Gesicht.


Dieses Buch war eine überraschend erfrischende Abwechslung. Es war fast so leicht und unbeschwert zu lesen wie ein Kinderbuch. Tatsächlich muss ich aber auch dazu sagen, dass die Storyline und die Charaktere an manchen Stellen auch ungefähr so beeindruckend oder nachvollziehbar geschrieben waren.

Die Storyline an sich war eigentlich gut, mit ein paar Ausbesserungen, weniger Sprüngen und ein paar mehr Details inklusive mehr ausgearbeiteter Nebencharaktere, hätte dieses Buch auch auf zwei Bände gepasst. So - hat es leider ab und zu zu Augenrollen auf meiner Seite geführt.

Was die Charaktere angeht.... Lucie ist sehr nachvollziehbar geschrieben, hat aber einen hang zum melodramatischen mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Ethan hat gegen Ende noch mal ein zwei Facetten bekommen, ansonsten ist die Ausarbeitung der Figuren eher Mau ausgefallen. Tante Layla war noch spannend zu beobachten, da einem zwei Grund auf verschiedene Versionen präsentiert werden: einmal Lucies Version aus ihren Erinnerungen aus ihrer Kindheit und die Aktuelle Version, nachdem sie sich jahrelang nicht gesehen haben. Oh und Carwyn natürlich. Ist es doof zu sagen dass Carwyn als "nur" Doppelgänger eine besser gestaltete Figur ist als Ethan, das "Original"? Naja... ist wahrscheinlich Geschmacksache.

Alles in allem war es ein schönes Buch. Würde ich den zweiten Teil lesen, käme er heraus? - ich weiß es ehrlich gesagt nicht. 


3,5/5

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