Notiz Nr34: Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis von Sarah J. Maas

 Klappentext:

Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.


Ich fand ja den ersten Band schon gut, aber ich muss sagen, das der zweite Teil, Flammen und Finsternis, einfach noch mal einen oben drauf setzt. Jetzt muss man dazu sagen, dass ich die Reihe schon ein paarmal gelesen habe, aber lasst mich euch sagen: der erste teil mit einer der schwächeren Bände dieser Serie, es ist also eine Wonne dieses zweite Buch zu lesen.

Ich bin ja sowieso von Anfang an ein absoluter Vertreter von Rhysand gewesen, von der ersten Szene an, wo er das erste mal aufgetaucht ist und der dieses Buch bestätigt einfach alle Fantasien und Hoffnungen die ich an ihn hatte. Die Geister können sich meinetwegen darüber streiten, ob Tamlin all das Leid verdient hat oder ob auch er sein Happy Ending bekommen sollte, ich bleibe dabei, dass der High Lord des Frühlings ein riesengroßer Mistkerl ist und eigentlich noch mehr verdienen würde (mehr dazu im dritten Buch...) 

Die Charaktere... Chefs Kiss. Egal was ich schreiben würde, es würde meine Bewunderung für die liebevolle Gestaltung und Ausarbeitung der Figuren nicht gerecht werden. Die vielen Facetten, sogar in den nur kurz auftauchenden Nebencharakteren... großartig!

Um es fair zu halten: es gibt ein zwei Stellen, die man auch kürzer hätte fassen können, die für meinen Geschmack etwas langatmig waren, wie zb der Aufenthalt am Sommerhof oder die die Treffen mit den Königinnen der Menschen. Auch was Feyre's Einstellungen gegenüber Rhys und ihrem neuen Leben anging, so war es recht lange etwas anstrengend ihre kalte Seite akzeptieren zu müssen, um dann aber sehr schnell sehr viel Futter zu bekommen. Das hat dem ganzen aber wirklich nur einen geringen Dämpfer verpasst.

5/5


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