Klappentext:
Tierwandlerin Riley hat ihr Ziel fest vor Augen: Sie will Teil der ehrwürdigen Gemeinschaft der Schatten werden. Aber dann muss sie für die Aufnahmeprüfung mit Ezra zusammenarbeiten: Er gehört nicht nur zur Elite der Ashriver Academy, sondern ist auch noch ein Flüsterer und damit Rileys größter Feind. Nicht nur, dass er sich einst gegen ihre Freundschaft stellte - er besitzt auch Kräfte, die sie wie nichts anderes fürchtet. Doch Ezra kämpft gegen seine ganz eigenen Dämonen, und es ist Riley, die ihm und seinen Geheimnissen in die Quere kommt. Die beiden werden immer weiter an ihre Grenzen gebracht, bis es plötzlich um Leben und Tod geht und sie aufeinander angewiesen sind. Doch wie sollen sie sich gegenseitig trauen, wenn jeder ihrer Instinkte ihnen rät, sich von einander fern zu halten?
Der Zweite Teil der Ashriver Academy-Reihe ist ein klassischer Enemies-to-Lover Roman wie ich ihn schon länger nicht mehr hatte. Dabei finde ich das meistens viel spannender als die üblichen fluffigen Lovestories! So war auch dieses Buch in seiner Entwicklung, einen Tacken spannender und aufregender zu verfolgen als der erste Band.
Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich anfangs ein zwei Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. In diesem Band ist Riley die Protagonistin, die wir im ersten Band als melodramatische, unausgeglichene Zicke kennengelernt haben. Dadurch hatte ich eine gewisse Ablehnung gegen sie entwickelt, wodurch ich etwas überfordert damit war, dass sie die neue Protagonistin sein und ich mich ihr verbunden fühlen soll? Zum Glück hat sie eine ordentliche Wandlung hingelegt, wobei man auch erleben durfte, dass vieles von diesem Verhalten ihr Weg war sich und ihre Geheimnisse zu schützen. Am Ende war sie eine starke junge Frau vor der ich Respekt hatte und auf die man stolz sein konnte.
Bei Ezra war das zum Glück nicht ganz so verstrickt. Er wurde im ersten Teil zwar auch als zwielichtig beschrieben und als nicht vertrauenswürdig, aber spätestens am Ende des ersten Bandes war mir klar, dass er eine gute Seele in einer beschissenen Situation sein muss. Entsprechend interessant fand ich es herauszufinden, was ihn zu diesem dunklen Einzelgänger werden ließ und wurde nicht enttäuscht.
Was mich jedoch etwas hängen gelassen hat ist, dass das "Happy End" sich lediglich auf Ezra und Riley bezieht, dass sie endlich zusammen gekommen sind. Ansonsten lässt der Abschluss einen mit einer ganzen Reiher offener Enden hängen. Es gibt zwar Grund zur Annahme, dass sich das Geschehen im dritten Teil weiter auflösen wird, jedoch wird der dritte Band aus der Perspektive von Leah und Vincent sein und ich hätte die weiteren Geschehnisse gerne weiter aus Ezras Perspektive erlebt, da er nun mal direkt an der Quelle und selber betroffen ist. Aber mal sehen, nicht zu früh urteilen!
Neben diesem Aspekt gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu meckern, ganz im Gegenteil, sowohl von der Lovestory her, als auch die Charakterentwicklungen und Story Stränge gefiel mir dieses Buch vielleicht sogar ein bisschen besser als der erste Teil.
4/5
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